Verhaltenstherapie allgemein

Die Verhaltenstherapie ist eine Therapieform, der viele wissenschaftlich anerkannte Methoden und Techniken zur Beseitigung belastender Erlebnis- und Reaktionsweisen, Gedanken und Gefühle, die sich oft auch in körperlichen Symptomen äußern, zur Verfügung stehen.

Sie geht davon aus, dass erlernte Verhaltensweisen und Denkprozesse, die zu Problemen führen angelernt sind und auch wieder verlernt werden können. Es ist für die Therapie nicht unbedingt notwendig zu verstehen, warum wir uns wie verhalten. Oft aber doch erleichternd zu wissen warum und welche Muster wir ablegen sollten um ein erfülltes, glückliches Leben führen zu können.

Möglicherweise gab es in der Kindheit eine Zeit in der es wichtig war, sich in einer bestimmten Art und Weise zu verhalten, dieses Verhalten heute aber zu Problemen führt (z.B. in einer Familie mit sieben Kindern, muss man manchmal schnell sein, um ein Stück Kuchen zu ergattern, später führt dieses Verhalten möglicherweise zu Übergewicht).

Die "Hilfe zur Selbsthilfe" steht in der Verhaltenstherapie im Vordergrund. Die Therapeutin sieht sich als Begleiterin, die anhand der Entstehungsgeschichte Methoden vermittelt, die eine bessere Selbstregulation ermöglichen. In der Regel ist mit dem Verschwinden oder der deutlichen Linderung belastender Symptome auch eine spürbare Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens und des Selbstvertrauens verbunden.